Beiträge von the-engine-er

    Neben dem Gummielement braucht man noch eine Metallhülse mittig, die ich vom alten Teil übernommen habe. Klar könnte man das automatisiert alles herstellen, wenn man Zugang zu den Anlagen hat und paar Stück dann auch produziert. Ich brauchte eins und hab nicht die Technik. Daher blieb mir nur der weg

    Zum Wechsel der Kühlflüssigkeit sollte möglichst alles an altem Kühlwasser raus.

    Dazu bei kaltem Motor die Heizung voll auf warm drehen, damit auch der Heizkreislauf mit geöffnet wird.
    Dann am tiefsten Punkt das Kühlwasser ablassen.

    Hier bietet sich der unter Zulauf am Kühler an. Da den Schlauch abziehen und das Wasser in geeignetes Gefäß ablassen.

    Wenn alles raus ist, Schlauch wieder drauf und fixieren.

    Nun neue Kuhelfluessigkeit in korrektem Verhältnis mit destilliertem Wasser abmischen und einfüllen.

    Wenn Max erreicht ist, Motor starten bei geöffneter Heizung.

    Der Stand wird jetzt noch mal fallen, dementsprechend nachfüllen.

    Sobald das Thermostat öffnet und somit auch der große Kühlkreislauf öffnet, kann man am Kühler selbst noch entlüften.

    Dazu findet man oben am Kühler auf der Beifahrerseite eine Kunststoffschraube. Mit einem großen, breiten schlitzschraubendrehr diese vorsichtig öffnen.

    Es wird da etwas zischen und Kühlwasser austreten. Sobald da nur noch Wasser läuft ohne Zischen und Luftblasen kann man die Schraube wieder schließen.

    Das aber alles mit vorsicht damit die Schraube nicht abreißt.

    Danach den Motor mit geöffneter Heizung warm fahren und immer wieder den Stand im

    ausgleichsbehälter prüfen. Manchmal hängt noch irgendwo Restluft und die könnte den Stand abfallen lassen.

    Ggf. nach kurzer Abkühlung und vorsichtigem Öffnen des Ausgleichsbehälters nachfüllen.
    Minimale Restluft kann man Ende auch über den Deckel im Ausgleichsbhaelter noch entweichen.

    Hier also auch nicht verrückt machen im Entlueftungsprozess.

    Gruß Alex

    Die Unterschiede beim Frostschutz ergeben sich durch die Materialien im Kühlkreislauf. Alukühler, Alublock und die Dichtungen und Lager der Wasserpumpe haben manchmal so ihre eigenen Anforderungen an die Betriebsstoffe.

    Fiat schreibt in der Anleitung irgendein Paraflu vor, dass man aber nur direkt bei Fiat oder Italien bekommt. Ich habe daher auf BASF Glysanthin umgestellt, was es natürlich auch in verschiedenen Ausprägungen gibt.

    Ich hab das damals nach Typliste rausgesucht und landete bei Glysanthin blau.
    Da die Wasserpumpe auch geschmiert wird dadurch würde ich hier nicht das billigste nehmen sondern eben ein Markenprodukt wie Glysanthin oder eben das Paraflu. Gruß Alex

    Der Trockner soll nur Feuchtigkeit binden, um ein Vereisen zu verhindern. Das Granulat darin kann aber auch ins System gelangen und Leitungen und Drossel verstopfen. Dann steigt der Druck auf Maximum und die Anlage schaltet ab.

    Atu bin ich auch gar kein Fan. Was du brauchst, ist ne gute freie Werkstatt.
    Am besten vorher mit denen reden und den Fehler beschrieben sowie das was schon gemacht wurde.

    Dann fragen, ob sie sich das zutrauen es besser zu machen. ;-)

    Die Diagnosefaehigkeit der Klima ist beim Coupé noch recht rudimentär und geht wie beim Rest auch nur über eigenen Stecker und nicht über OBD2.

    Was die beschreiben ist aber mehr eine Lecksuche bei undichtem System. Das bringt dich nicht groß weiter.

    Gruß Alex

    Wenn der Kompressor fest ist, würde bei geschlossenener magnetkupplung aber der Riemen durchrutschen und jämmerliche Geräusche machen.

    Aber wie gesagt, die Klima prüft man am besten mit dem befüllgerät über die Drücke.

    Also wenn der Magnetschalter am Kompressor anzieht, dann schaltet auch das Relais. Dann wäre elektrisch alles ok.

    Dann bleibt trotzdem die Frage warum die Anlage nicht kühlt. Wenn der Kompressor gefressen hätte, würde er aber blockieren und zum einen der Riemen rutschen und zum anderen der Motor gewürgt werden.

    Es könnte aber auch zu gezielter Abschaltung kommen, weil der Vereisungsschalter ein falsches Signal liefert oder weil der Druck zu hoch wird infolge verstopftem Filter oder Trockner.

    Also ich wäre da noch immer kein Fan vom Teiletausch drauf los.

    Wenn die Anlage befuellt wird, kann der Druck auf der Niederdruck- und Hochdruckseite genau verfolgt werden im Testlauf.

    Das liefert normalerweise ziemlich klare Hinweise zum Fehler.

    Wenn der Kompressor tatsächlich hinüber wäre, dann hat man meist auch Späne im System.

    Dann wäre neben dem Kompressor der Klimakondensator und Trockner zu tauschen und die Anlage zu spülen.

    Also mein Tipp wäre noch immer eine auf Klimaanlagen spezialisierte Werkstatt aufsuchen.

    Gruß Alex

    Also bevor du den Klimakompressor tauschst, sollte erst mal geprüft werden wo das Problem genau liegt. Wird der Kompressor elektrisch überhaupt angesteuert?

    Ist es sonst ein Problem auf der Hochdruckseite oder auf der Niederdruckseite?

    Ich höre da raus, dass deine Werkstatt von Klimaanlagen keinen Plan hat, wenn die mit einem eventuell liegt’s am Kompressor kommen.

    Nicht selten liegt es beim Coupé an der Elektrik. Da kommt auf der steuerleitung kein Signal am Kompressor an weil auch das Relais nicht schaltet. Hier war oft der Relais- und Sicherungskasten auf dem waschwasserbehaelter dann der Schuldige durch korrodierte Platine.

    Gruß Alex

    Da das in Zeichnungen sehr ähnlich aussieht wie beim 1.8er, wird es genauso einfach gehen.

    Dazu muss nur das Rad ab, die Radhausschale raus und schon hat man freien Blick auf alles. Mit gekröpftem Ringschlüssel nun die Spannrolle entlasten und schon kann man den Riemen abnehmen. Wichtig ist nur sich das Schema zu fotografieren oder aufzuzeichnen wo der Riemen lang laufen muss.

    Und nur Qualitätsriemen verwenden. Am besten Conti Tech. ;-)

    Gruß Alex

    Vielleicht eine kleine Ergänzung zu der super

    Anleitung von Marcus.
    Das Pininfarina-Schildchen habe ich für die Übung immer ganz entfernt. Da es nur mit zwei Kunststoffstiften in die Blechblende gesteckt ist, geht das recht gut mit Angelsehne, die man dahinter schiebt und vorsichtig zieht. Sollte dafür Gewalt nötig werden, kann die Verschiebetechnik von Marcus aber auch die bessere sein. Bei mir ging’s aber immer easy raus

    Gruß Alex

    Mit Stabilisatoren beeinflusst man sehr stark die Rollneigung in Kurven und auch das Eigenlenkverhalten. Allerdings ändert sich durch härter Stabis auch die Lenkansprache und Rückstellkraft der Lenkung. Zudem gibt es bei Wechselseitiger Fahrbahnanregung ein sog. Kopierverhalten, wodurch unnötig Unruhe ins Fahrwerk kommt. Es hat also nicht nur Vorteile. Ich fahre härtere Stabis in meinem Cupra und auch im

    TTRS und kann es daher auch aus der Praxis beurteilen.

    Im ersten Schritt brauchst Du ein gutes Fahrwerk mit vernünftiger Abstimmung. Wenn Dir dann immer

    noch zu viel Seitenneigung im Spiel ist, können Stabis helfen.

    Im Coupé halte ich es selbst nicht für notwendig.

    Gruß Alex

    Hallo Micha, Foto habe ich natürlich. ;-)

    Ich habe an der Hinterachse die Federwegbegrenzer um ca. 15mm eingekürzt (um eine Kammer), da er sonst schon in Neutrallage fast aufliegen würde.

    PU-Buchsen habe ich keine im Fahrwerksbereich.

    Gruß Alex

    Hallo Micha,

    ich bin da auch ganz empirisch rangegangen.

    Da die Hinterachse in der Höhe fix ist, habe ich die Vorderachse dazu passend eingestellt. Ich wollte nicht groß Keilform erzeugen, um die Gewichtsverteilung nicht noch mehr Richtung Vorderachse zu schieben.

    Am Ende bin ich bei 155mm von Mitte obere Schraube am Achsschenkel bis Oberseite Federteller geblieben.
    Hier kannst Du aber auch im eingebauten Zustand noch nachstellen falls Dir das am Ende nicht so zusagt.

    Gruß Alex