Beiträge von oldtimer1000

    Hallo, Gemeinde,

    ich hätte für kleines Geld einen 2.0 16 V aus erster Hand zum Herrichten oder Ausschlachten. Der Motor läuft sehr gut, er fährt und hat eine schöne schwarze Lederausstattung, die dank Schaffellschonbezügen kaum Abnutzungsspuren zeigt. TÜV hat er nicht, aber Original- und schwarze Alufelgen auf Reifen. Die Karosserie wäre machbar, denke ich, braucht aber Arbeit. Leider klebt die Mittelkonsole und ein vom Tank abgehender Benzinschlauch hat ein Loch. Deshalb kann man z. Zt. nur bedingt damit fahren. Papiere und alle Schlüssel sind vorhanden. Bei Interesse bitte melden.


    Grüße,

    Micha

    Auch eine Idee! Auf Nähmaschinenöl bin ich noch nicht gekommen. Ich hatte es mal mit Schloßöl probiert, aber mit mäßigem Erfolg. Dann dachte ich mir, ein Öl, das ich in meinen Motor fülle, damit es bei 6000 Touren - oder im Turbo gar bei über 10.000 - die beweglichen Teile zuverlässig schmiert, müßte auch einem Zündschloß guttun. Aber man lernt ja nie aus.


    Grüße,

    Micha

    Das ist vermutlich abgenutzt und/oder innen schwergängig. Ich hatte das Problem bei meiner Barchetta. Ich habe den Schlüssel in ein wenig Motoröl getaucht und vorsichtig ins Schloß eingeführt. Beim Herausziehen war er ziemlich schwarz - möglicherweise von Abrieb, Schmutz oder altem Fett. Diese Prozedur habe ich ein paarmal wiederholt, bis der Schlüssel halbwegs sauber blieb. Danach funktionierte das Schloß besser, hakte aber immer noch, allerdings weniger deutlich. Seitdem drücke ich den Schlüssel immer mit sanftem Druck ins Schloß, bevor ich ihn drehe, damit die Schloßteile beim Drehen weniger belastet werden und benetze den Schlüsselbart gelegentlich mit ein wenig Öl. Das hat bisher ziemlich gut geholfen. Bei mittlerweile 253.000 Kilometer ist allerdings mit Sicherheit auch Abnutzung im Spiel. Wieviel Kilometer ist dein Coupé denn inzwischen gelaufen?


    Gruß,

    Micha

    Ich würde den Leerlaufsteller, den Luftmassenmesser und die Einspritzdüsen überprüfen - in dieser Reihenfolge. Du schreibst, du hast das Auto seit 35.000 Kilometern. Also gab es jemanden, der die vorherigen 185.000 abgespult hat. Wer weiß, wo und wie. Mein Winterauto z.B. benötigte neue Kerzen, neue Einspritzdüsen und eine Motorspülung, bevor es die Folgen der "zurückhaltenden" Fahrweise des Vorbesitzers (Verkokung) überwunden hatte. Ich fahre den 1.8er in der Barchetta. Er will durchaus gedreht werden, auch mal "getreten" und schaltfaules Fahren schätzt er eher weniger. Das Problem mit dem Ausgehen beim Anfahren oder niedriger Drehzahl in der Stadt hatte ich auch schon öfters. Lag meist an den - billigen "After-Market-Leerlaufstellern". Ein neuer für ca. 30 Euro hat das Problem behoben - bis zur nächsten Saison. Aber was soll's, bei 30 Euro? Bin jetzt bei 253.000 Kilometern. Elastizität ist eine schöne Sache, untertourige Fahrweise eine andere. Ich will nichts behaupten. Aber könnte es sein, daß du selten bis nie mal hohe Drehzahlen über längere Zeit - Autobahn - fährst? Das könnte helfen. Oder eben die Reinigung des LMM. Bis hierher ist alles billig. Bei 220.000 KM könnte sich allerdings auch die Prüfung der Einspritzdüsen lohnen. Kontakt: Düsenklinik, Stefan Schnuse, e-mail: info@duesenklinik.de, Festnetz: 0851/201 55 234, Passau. Einsenden und prüfen, ggfs. überholen lassen. Kostet glaube ich ca. 40,- Euro pro Düse.


    Grüße,

    Micha

    zu Roterbrecher: Was das Kühlmittel angeht, gebe ich dir natürlich recht, da es unter Druck steht und sich in warmem Zustand ausdehnt. - Beim Öl allerdings sehe ich das anders, schon deshalb, weil im Handbuch die Ölmenge eindeutig genannt wird. Und mit solch' vagen Formulierungen, wie "allgemeiner Konsens" und "angemessener Menge" kann ich wenig anfangen. Wenn es schon vor zwei Jahrzehnten Unklarheit über diese Frage gab, ist mir zumindest nicht bekannt, dass sie zwischenzeitlich zweifelsfrei geklärt worden wäre. Unzweifelhaft aber ist wohl, dass zuviel Motoröl keineswegs empfehlenswert ist. Für "aussageschwach" halte ich den Ölstand im kalten Zustand auch nicht. Der Ölmesstab zeigt mir nämlich genau, dass der Stand exakt der vorgeschriebenen Ölmenge entspricht und das tut er auch wieder, sobald das Öl wieder in die Wanne zurückgeflossen ist. 10 bis 15 Minuten nach dem Abstellen des Motors erhalte ich dagegen einen Ölstand, der mich um die "Gesundheit" meines Motors fürchten lässt, weil er kaum messbar ist.

    Es ist eigentlich kein Gefühl, sondern die nüchterne Überlegung, dass ein grösseres Ölvolumen im Betrieb auch mehr Motorwärme ableiten, mehr Abrieb in einem definierten Wechselintervall aufnehmen kann und bei längerer hoher Beanspruchung durch schnelles Fahren auch weniger hohe Öltemperaturen erreicht. Die grössere Patrone bewirkt da aber keine Wunder. Das Öl braucht natürlich etwas länger, um die Betriebstemperatur zu erreichen, was mich persönlich nicht stört, da ich Stadtfahrten vermeide und das Auto fast ausschliesslich auf der Landstrasse und auf Autobahnen bewege - und das selten langsam. Und der Turbo wird - so meine Hoffnung - beim Kaltfahren nach forcierter Fahrt wieder schneller abkühlen.

    Meine Erfahrung ist, dass das Öl beim 20 VT extrem lange braucht, um vom Zylinderkopf durch den ganzen Motor wieder in die Ölwanne zu laufen. Ich habe anfangs öfters nach ca. 10 bis 15 Minuten gemessen, ein Defizit festgestellt und folgerichtig Öl nachgefüllt. Am folgenden Morgen, bei erneuter Kontrolle stand dann das Öl über Maximum. Ich muss allerdings sagen, dass ich mich immer bemühe, den Ölstand nahe am Maximum zu halten, weil ich das Ölvolumen beim 20 VT für ziemlich unterdimensioniert halte. Die alten 4-Zylinder-Doppelnocker von Alfa hatten gut 7 Liter Ölvolumen. Da halte ich die max 4,5 Liter beim 20 VT für recht mickrig. Ich setze sogar möglichst lange Ölfilterpatronen ein, um das Volumen so weit wie möglich zu steigern.


    Gruss, Micha

    Da bin ich ja beruhigt. Schon irgendwie schizophren, wenn man sich angesichts eines positiven Ölbefundes Sorgen macht! Was das eigentliche Thema hier angeht, nämlich das Motoröl, habe ich jetzt das erste Mal Agip Racing SAE 10W60 gekauft, weil ich angesichts der Berichte über gefälschte Chargen des bisher verwandten Castrol Edge 10W60 Sorge habe, daß ich da mal ein minderwertiges Öl erwischen könnte. Wie ist eure Meinung dazu? Die Werbung lobt das Agip-Öl in den höchsten Tönen und ein Wechsel nach 8 Jahren fällt mir auch nicht leicht. Oder ist das Selenia Racing 10W60, das Qilin Le hier weiter oben erwähnt, noch besser? Klärt mich mal bitte auf!


    Grüße,

    Micha

    Zum Getriebeöl beim 6-Gang-Getriebe hätte ich auch mal eine Frage. Ich prüfe die Ölstände eigentlich schon anormal oft, nämlich vor jeder Ausfahrt, egal, ob die nun 6 Monate, 3 Wochen oder einen Tag zurückliegt. Jedenfalls hat das Auto dann aber immer länger gestanden und alles Öl müßte demnach in den jeweiligen Ölwannen stehen. Dabei ist mir aufgefallen, daß der Stand im Getriebe seit Jahren (!) immer unverändert, nämlich voll ist. Außerdem hat es seine Farbe (wasserhell) bislang nie verändert. Ist das normal? Mir kommt das schon ein wenig komisch vor. Aber das Getriebe funktioniert einwandfrei, seit ich das Auto habe (8 Jahre).


    Gruß,

    Micha

    Ich hatte bei meinem Winterauto - Peugeot 406 Coupé - das Phänomen, daß eine Einspritzdüse immer mal wieder nicht arbeitete. Es wurde im Fehlerspeicher ein Problem mit dem Katalysator angezeigt. Nach Überprüfung desselben samt Lambdasonde und sogar Neukauf aller Düsen war das Problem einige Zeit behoben, kehrte aber irgendwann ganz plötzlich wieder zurück. Nach erneuter Fehlersuche stellte ich fest, daß der Düsenstecker des 1. Zylinders zuviel Spiel hatte. Ich stellte die Kontakte mittels einer Nadel vorsichtig ein wenig strammer ein und behandelte alle Düsenstecker gründlich mit WD40. Das Problem war damit behoben. Am Ende scheint es ein simpler Wackelkontakt, bzw. ein oxydierter Steckeranschluß gewesen zu sein. Seitdem sprühe ich die Kontakte immer mal wieder prophylaktisch ein.


    Gruß,

    Micha

    Hier nochmal der Vollständigkeit halber ein paar kurze Bemerkungen zur gestrigen Heimfahrt! Der bereits zuvor geschilderte

    positive Eindruck vom Ergebnis der Reinigung hat sich bestätigt. Das Coupe lief wieder, wie in seinen besten Tagen. Aufgrund des lebhaften Autobahnverkehrs, der jedoch phasenweise auch immer wieder minutenlang annähernde Höchstgeschwindigkeiten zuliess, konnte ich die Beschleunigung ausgiebig testen. Die Leistungsentfaltung des Turbos im vierten, fünften und sogar noch im 6. Gang war begeisternd. Der Motor zeigte keinerlei Zähigkeit mehr und drehte willig bis in hohe Drehzahlbereiche. Der einzige, dem die Drehzahlorgie nicht gefallen haben dürfte, war mein Geldbeutel. Den Verbrauch von etlichen Litern besten Aral Ultimates habe ich lieber nicht berechnet. Zurück im Leipziger Stadtverkehr, lief der Motor stoisch ruhig, fiel an jeder Ampel sofort in einen stabilen Leerlauf und zeigte keinerlei Ruckeln, bzw. Probleme bei der Gasannahme. Am Ende ein rundum zufriedenstellendes Ergebnis der Reinigung des LMM. Auch das Brennbild der Kerzen sowie der Zustand der Lambdasonde zeigten keine Auffälligkeiten, soweit ich das beurteilen kann. Dennoch werde ich mir nun einen neuen LMM besorgen - aus reiner Vorsorge und momentan fürs Regal. Wer weiss, wie lange noch welche angeboten werden. - Und am kommenden Wochenende hat mein Coupe Pause. Da werde ich andere Beschleunigungsorgien geniessen, mit reichlich Proviant, Getränken und fast kostenfrei: auf der Couch im TV, von Samstag, 16.00 Uhr bis Sonntag, 16.00 Uhr! 24 Stunden lang - in Le Mans! Viel Spass dabei allen Enthusiasten hier, die ähnlich "verstrahlt" sind!


    Gruss, Micha

    Hi, Gemeinde, ich kann nun auch etwas Neues vom LMM berichten. Wie della1 habe ich ihn mit dem Liqui Moly-Reiniger behandelt - eher "ersäuft" - wenn man's genau nimmt - habe ihn nach eineinhalbtägiger Trocknungsphase - vorher hatte ich keine Zeit - wieder eingebaut und bin zu einer rund 200 Kilometer langen Autobahnfahrt in mein Wochenendhaus gestartet. "Gesägt" hat nichts mehr, allerdings drehte der Motor nach dem Starten ungewollt ziemlich hoch und brauchte auch auf dem Weg aus der Stadt einige Zeit, um an Ampeln auf den gewohnten Leerlaufpegel abzufallen. Aber so nach ca. 10 Minuten Fahrt wurde das besser. Musste der LMM nach der "Kur" vielleicht erst wieder "angelernt" werden? Immerhin hatte ich die Batterie in der Zeit der Reinigung und Trocknung abgeklemmt, so ca. 2 Tage. Wie dem auch sei, die Leistungsentfaltung auf der Autobahn war beeindruckend. Der Motor drehte sehr agil hoch und Beschleunigen war eine wahre Freude. Nach ca. 1 1/2 Stunden Autobahnfahrt mit Tempi bis zu 230 km/h kam das finale Landstrassenstück, ca. 40 Kilometer. Der Leerlauf war völlig stabil, keinerlei Ruckeln bei niedrigen Drehzahlen und Schiebebetrieb in Ortschaften mehr, es war die reine Freude. Am heutigen Sonntag werde ich mir nun auch noch die Lambdasonde ansehen und die Kerzenbilder nochmals prüfen. Der Auspuff sieht auch wieder völlig normal braun/ schwarz/ trocken aus, ohne Anzeichen zu heisser Verbrennung. Fazit: Die Kur scheint Erfolg gehabt zu haben, wie lange, wird sich zeigen. Meine heutige Agenda umfasst nun noch eine gründliche Autowäsche und am Nachmittag 2 Stunden Heimfahrt mit ca. 160 Kilometern Autobahn. Das gibt Gelegenheit für einen erneuten "Test" und da werde ich nochmal richtig Gas geben. Man gönnt sich ja sonst nichts.


    Grüsse an alle,

    Micha

    Ich fahre seit 8 Jahren - seit ich das Auto habe - Castrol 10W60 in meinem 20 VT. Während meines üblichen Ölwechselintervalls - alle 7.000 Kilometer - mußte ich bislang nur nach der ersten Ausfahrt nach der halbjährigen Winterpause gelegentlich mal einen viertel bis halben Liter nachfüllen. Ich überlege derzeit allerdings, auf Agip-Synthetiköl umzustellen, weil ich über die Marke "Castrol" gelesen habe, daß schon manche Kunden über Fake-Lieferungen geklagt haben. Das Öl wird seit etwa einem Jahr in ziemlich billig wirkenden 5-Liter-Kanistern geliefert, die mir gar nicht gefallen. Früher sah das bedeutend wertiger aus. Ich selbst war davon allerdings bislang nicht betroffen.